Printy oval
Zwei Modelle mit tatsächlich ovalem Abdruck: 44045 (45 × 30 mm, bis 8 Zeilen) und 44055 (55 × 35 mm, bis 10 Zeilen). Nicht zu verwechseln mit Großformaten, die nur ein ovales Gehäuse haben.
Das Oval ist die am seltensten gewählte und am meisten unterschätzte Stempelform. Die geschwungene Kontur erinnert an ein Siegel und wirkt dadurch wertiger als das Rechteck – bietet aber deutlich mehr nutzbare Fläche als ein Kreis gleicher Höhe. Für einen Firmenstempel, der zwischen lauter eckigen Abdrucken auffällt, ohne an Textmenge zu verlieren, ist das die passende Form.
Die beiden Modelle
- 44045, 45 × 30 mm – je nach Schriftgröße bis zu 8 Zeilen: Firmenname, Anschrift, Kontaktdaten
- 44055, 55 × 35 mm – bis zu 10 Zeilen, Raum für Logo oder eine zusätzliche Bogenzeile
Beide arbeiten wie alle Printy Modelle mit integriertem Kissen und Sichtfenster.
Bitte nicht verwechseln
Die Großformate 4926, 4927 und 4931 werden im Handel gelegentlich als „oval" geführt. Gemeint ist dabei das Gehäuse – der Abdruck dieser Modelle ist rechteckig. Wenn Sie einen tatsächlich ovalen Abdruck brauchen, sind 44045 und 44055 die richtige Wahl. Diese Unterscheidung vorab erspart die Enttäuschung nach der Lieferung.
Zwei Wege, ein Oval zu gestalten
Klassisch ist der Siegelaufbau: Firmenname im Bogen entlang der oberen Kontur, eine Ergänzung wie Ort oder Zusatz im unteren Bogen, dazwischen Logo oder Kernangaben waagerecht. Nüchterner und zeichenreicher wird es, wenn Sie den gesamten Text in gerade Zeilen setzen und die Randlinie nur als Rahmen nutzen. Die Umrandung lässt sich in der Stärke anpassen oder ganz weglassen.
Worauf es beim Satz ankommt
An den Schmalseiten läuft die Kontur stark zusammen – dort ist weniger Platz als in der Mitte. Lange Wörter gehören deshalb in die mittleren Zeilen, kurze Angaben wie Ort oder Telefonnummer nach oben und unten. Halten Sie sichtbaren Abstand zur Randlinie, sonst wirkt der Abdruck gedrängt. Und wie bei jedem Stempel gilt: einfarbig, also klare Konturen statt Verläufen und Halbtönen.
Typische Verwendung
Handwerksbetriebe und Manufakturen setzen sie als Firmenstempel auf Rechnungen und Lieferscheine, Praxen und Kanzleien auf Bescheinigungen. Beliebt sind sie außerdem als Logostempel auf Verpackungen, Papiertüten und Etiketten, wo die Siegeloptik den Eindruck von Handarbeit stützt – ebenso als Ex-Libris für Bücher oder für Gästebücher und Karten.